Inhalationstechnik

Inhalationstechnik

Wie kann man feststellen, wie es eigentlich der Lunge geht? Man kann ja schließlich nicht hineinsehen!

Bei der Luftikurs-Asthmaschulung werden die Kinder zu Lungendetektiven ausgebildet. Die können zwar auch nicht in die Lunge hineinsehen, aber mit Hilfe ihrer Hände und ihrer Ohren hineinfühlen und hineinhören und so entscheiden, ob die Bronchien verengt sind oder nicht.

Dieses Training der Selbstwahrnehmung ist sehr wichtig, da viele Kinder mit Asthma sich an ihre engen Bronchien gewöhnt haben und dieses gar nicht mehr als etwas Besonderes wahrnehmen.

Ein einfaches Hilfsgerät zur Selbstüberwachung ist das Peakflowmeter, mit dem die Ausatmungs-Höchstgeschwindigkeit gemessen wird. Die Kinder werden in den Gebrauch eingewiesen und führen in der Zeit der Asthmaschulung ein Tagebuch, in das die Peakflowwerte, das Ergebnis des Lungendetektivs und die eingesetzten Medikamente eingetragen werden.
Die Aufzeichnungen werden gemeinsam ausgewertet und für jedes Kind der Peakflowwert festgelegt, bei dessen Unterschreitung etwas passieren muss (siehe auch Notfallplan).

Wo sitzt die Lunge

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Jedes Medikament kann nur wirken, wenn es auch dort hinkommt, wo es wirken soll. Das gilt besonders für die Behandlung des Asthma, weil hier die meisten Medikamente inhaliert, d. h. mit der Einatemluft in den Atemwegen verteilt werden. Wenn man z. B. bei einem Dosierspray das Schütteln vor dem Inhalieren vergisst, kommt kaum noch Wirkstoff in die Bronchien.

In der Luftikurs-Asthmaschulung werden alle Formen der Medikamenten-Verabreichung (Dosiersprays, Pulverinhalatoren, Inhalierhilfen und andere) vorgestellt und mit praktischen Übungen der richtige Gebrauch erlernt.

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Notfallvermeidungsplan

 

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